Aktuelles aus dem DRC

11.10.2010

DRC – Berliner RC II 25:13

Außer an einem wunderschönen Herbsttag konnten sich die Anhänger der „Grünen“ am Samstag, den 09.10.2010 auch an dem zweiten Saisonsieg ihrer Mannschaft erfreuen. Gegen die 2. Vertretung des Berliner RC konnten 4 eigene Versuche, die den offensiven Bonuspunkt bedeuteten, bejubelt werden.

Den ersten Versuch konnte Eckdreiviertel Jakob Maurer nach einem Angriff der Hintermannschaft hart an der Eckfahne ablegen.
Der nächste Versuch von Anton Abermet war ziemlich genau unter den Stangen platziert, so dass Dieter Schmidt die Erhöhung sicher verwandeln konnte.
Ein weiterer Straftritt von Dieter Schmidt stellte kurz vor der Pause eine beruhigende 15:3 Führung sicher.
Fast mit dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Blank verkürzten die Berliner, die einen Ballverlust des DRC zu einem geschickten Konter nutzten, zum 15:8.

In Halbzeit 2 war weiterhin der DRC des spielbestimmende Team und hatte mit dem Routinier Dirk Barkhof auch den besten Mann auf dem Platz.

Dieser setzte seine No. 10, Anton Abermet immer wieder gut in Szene, so dass er nach einem gefangenen Überkick seinen 2. Versuch des Tages zum 20:3 legen konnte. Bei diesem Spielstand setzte beim DRC der Schlendrian ein, so dass man die Berliner zu einfach zu Punkten kommen ließ, die auf einmal beim Spielstand von 20:13 wieder bedrohlich nahe herangekommen waren.

Mehr als ärgerlich war, dass beim DRC zwei kurz hintereinander zugesprochene Straftritte direkt unter dem Goal so schlecht gekickt wurden, dass die Zuschauer ihrem Unmut lautstark Luft machten. Der ehemalige BL - Spieler Ralf Dietrich (Deutsche Meister 1988), der zu seiner Zeit ein sicherer Kicker war, kommentierte diese Leistung „wenn man sich schon wie Johnny Wilkinson hinstellt musst du auch so treffen, sonst ist es lächerlich“.

Glücklicherweise konnte zu diesem Zeitpunkt der für den entkräfteten Dirk Barkhof ins Spiel gekommene George Kenrick mit einem schnell gespielten Straftritt die Berliner Abwehr überraschen und zum 25:13 ablegen. Damit war zwar das Spiel entschieden, aber noch nicht zu Ende. Den Zuschauern wurde noch eine völlig unnötige Boxeinlage geboten, die mit jeweils einem Platzverweis für den DRC´er Harmen Gehrke und den Berliner Hakler endete.

Mit Ausnahme dieser Aktion und den vergebenen Trittchancen war René Wendland jedoch recht zufrieden mit der Leistung an diesem Tag.
„Viel besser als in der Vorwoche gegen Hamburg“ kommentierte er das Spiel „besonderer Dank geht an unsere Veteranen, die sich heute zur Verfügung gestellt haben“.

Neben dem bereits erwähnten Dirk Barkhof hinterließ auch der junge Niklas v. Kameke einen starken Eindruck.

Niklas von Kameke

Niklas von Kameke

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