Aktuelles aus dem DRC

05.10.2009

DRC – SC Germania 5:27

Nach der deutlichen Auswärtsniederlage in Potsdam am letzten Spieltag, sollte vor heimischen Publikum gegen das Team aus der List die Wiedergutmachung erfolgen.
Dass diese Absicht scheiterte, lag zum einen an einer gut aufspielenden 15 der Germanen und an einer schwachen Vorstellung der Grünen. Die taktische Marschroute, das vermeintliche Übergewicht im Sturm zu nutzen, ging zu keiner Zeit auf.

Lediglich Jason Brown, auf der No. 8 eingesetzt, konnte durch einige wuchtige Durchbrüche Raumgewinn erzielen, fand dann aber meist keine Anspielstation.

Der Verbinder der Grünen, John Vatu, verlegte sich auf ungenaue Kicks ins Halbfeld, die allesamt von dem sicheren Schlussspieler der Germanen gefangen wurden und zu gefährlichen Kontern, insbesondere über den wendigen Innendreiviertel Stefan Mau führten.

Da der SC Germania jedoch insgesamt zu vorsichtig agierte, führte lediglich ein erfolgreicher Straftritt zu Punkten, so dass beim Halbzeitspielstand von 0:3 die zahlreich erschienenen grünen Anhänger weiterhin Hoffnung auf einen Heimsieg hegten. Diese Vorsicht legte jedoch der Lister Verbinder, Roman Koriat, in Halbzeit 2 ab und brachte seine Hintermannschaft immer besser ins Spiel.
Sein offensichtlich angeschlagener Gegenspieler ließ ihm viel zu viel Raum, den der Lister gut zu nutzen wusste. Weshalb hier der – fast bewegungsunfähige - DRC - Verbinder nicht ausgewechselt wurde, war den Zuschauern völlig unverständlich.

Die immer besser ins Spiel kommende Hintermannschaft der Lister kam so zu 4 Versuchen hintereinander, wogegen es beim DRC lediglich zu einem Versuch durch den eingewechselten Jakob Maurer reichte.

In einer insgesamt enttäuschenden DRC Mannschaft verdienen Jason Brown, der über 80 Minuten der einzige gefährliche Angreifer war und die Ecken Andy Merkel und Constantin v. Bergmann,die zumindest ansatzweise sauber tackelten besondere Erwähnung. Auch Halbspieler Dirk Barkhof, der seinen verletzten Sohn vertritt, zeigte eine solide Leistung.

 

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